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Battlefield 4 - Großer Patch im September - Ende aller Probleme?

Entwickler und Spieler von Battlefield 4 haben es seit jeher nicht leicht. Da wären objektive Unannehmlichkeiten wie Spielabstürze, Soundaussetzer und ein schwacher "Netcode", der für einen soliden Shooter nicht gut genug ist. Zudem gibt es viele subjektive Ungereimtheiten wie zu starke oder schwache Waffen und Gadgets. Im September soll DAS Update erscheinen, welches die meisten Probleme beheben soll. Aber ist Battlefield 4 noch zu retten?


Wir wollen nicht schon wieder darüber fachsimpeln, was bei Battlefield 4 - vor allem zum Verkaufsstart - alles schief gelaufen ist. Performance-Einbrüche, Soundaussetzer, Spielabstürze, "Netcode", Waffenbalancing - seit jeher gibt es viele Diskussionen um nahezu alle spielerischen und technischen Bestandteile von Battlefield 4. Den meisten sind die Probleme rund um den Ego-Shooter bekannt. Es hat sich aber auch viel getan am Spiel. Seit zwei Monaten schon gibt es die Community Test Environment, welche die Entwickler regelmäßig mit frischen Ideen und umgesetzten Rückmeldungen aus der Community aktualisieren. Jetzt scheint das Experimentieren ein Ende zu haben, denn die Entwickler kündigen für den September DAS Update an, welches die wichtigsten Probleme endgültig beheben soll.

Unter anderem haben die Macher von Battlefield 4 Verbesserungen an den Spielmodi Rush, Obliteration, Obliteration Competitive, Capture the Flag und Carrier Assault vorgenommen. Darüber hinaus haben die Entwickler den visuellen Rückstoß verändert - aber nur fürs Auge, nach wie vor streuen die Schießprügel im Spiel und die abgefeuerten Projektile verlieren mit fortschreitender Distanz auch an Höhe. Die Bewegung eures Soldaten wird mit dem neuen Update fortan der aus Battlefield 3 ähneln. Natürlich behält Battlefield 4 seinen einzigartigen Look, aber es soll beispielsweise einfacher werden, ungewünschten Feuergefechten aus dem Weg zu gehen.

Für eine bessere Übersicht im Schlachtgetümmel gibt es außerdem neue Optionen, das HUD einzustellen. Künftig stehen euch deutlich mehr Möglichkeiten zur Verfügung, euer HUD anzupassen, sodass nur noch die Informationen angezeigt werden, die ihr auch angezeigt haben wollt. Des Weiteren wurde die Mechanik des Wiederbelebens in Battlefield 4 optimiert. Mit dem neuen Update soll es euch leichter fallen, verwundete Mitspieler wieder zurück ins virtuelle Leben zu holen. Zum Beispiel ertönt dann ein Sound, der euch signalisiert, dass die Defibrillatoren voll aufgeladen sind. Und es soll für Sanis erkennbar sein, ob es sich noch lohnt zu einem gefallenen Kameraden zu eilen oder doch lieber den eigenen Arsch zu retten.​

"Netcode". Das ewige Thema in Battlefield 4. Besonders ätzend: die sogenannten "Trading Kills" und das Ableben, obwohl man sich schon hinter einer sicheren Deckung wägte. All das soll künftig weniger ein Problem sein. Letztlich bleibt noch das Balancing. Die meistgenutzten Fahrzeuge in Battlefield 4 haben Nerfs und Buffs erhalten - wurden also abgeschwächt oder stärker gemacht. Dasselbe gilt für die Waffen. Überarbeitetes Waffen-Balancing, die Änderungen am visuellen Rückstoß, optimierte Reaktionen der Pixelkrieger und verbesserte "Tickrates" sollen die Feuergefechte in Battlefield 4 deutlich ausgeglichener, fairer und nachvollziehbarer machen.

Noch gehen die Optimierungen innerhalb der Community Test Environment weiter. In den nächsten Wochen steht vor allem das Teamplay im Fokus der Entwickler. Dieses soll in Battlefield 4 wieder attraktiver und gefördert werden. Im September dann erscheint der Patch, der alles ändern könnte und zumindest vieles ändern wird.

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