Von Diablo bis World of Warcraft - alles Neue von der BlizzCon 2018

Von Diablo bis World of Warcraft - alles Neue von der BlizzCon 2018

Publisher Blizzard hat die hauseigene Convention, die BlizzCon, offiziell eröffnet. Während der Eröffnungszeremonie gab es allen Grund zum Lachen, zum Staunen, zum Freuen und zum Schluss auch zum Betrauern. Für viele eingefleischte Fans hat die Diablo-Reihe nämlich ein jähes Ende gefunden.

Destiny 2: Forsaken Screenshot Festival der Verlorenen

Vor einem Jahr kam die PC-Version von Destiny 2 heraus. Für Blizzard offenbar Grund genug, der interessierten Spielergemeinde ein Geschenk zu machen: zwischen dem 02. November 2018 und dem 18. November 2018 gibt es Destiny 2 kostenlos via Battle.net. Seid ihr im Besitz eines ebenfalls kostenlosen Battle.net-Accounts, erhaltet ihr die PC-Version von Destiny 2 auf der Battle.net-Geschenkseite.

World of Warcraft Classic Logo

Noch immer ranken sich so manche Mythen um World of Warcraft: Classic. Ein bisschen Licht ins Dunkel hat Blizzard im Rahmen der BlizzCon 2018 jedoch bringen können: World of Warcraft: Classic erscheint im Sommer 2019. Rund ein Jahr nach der Erweiterung "Battle For Azeroth" also. Zudem gibt es fortan Klarheit in puncto Preismodell. Es ist denkbar einfach: Wer ein World of Warcraft-Abonnement abschließt, kann sowohl Battle For Azeroth als auch Classic spielen. Für World of Warcraft: Classic braucht es kein neues Abo und die Kosten für laufende Abonnements steigen auch nicht - praktisch.

Richtig gesehen: Blizzard hat im Rahmen der Eröffnungszeremonie eine Neuauflage von Warcraft 3 enthüllt. Warcraft 3: Reforged beinhaltet alles, das der interessierte Spieler sich von einer Remastered-Version wünschen kann: eine verbesserte Grafik, ein aktualisierter Welteditor und und und. Laut Pressemitteilung wurde Warcraft 3: Reforged "von Grund auf neu entwickelt". Mit dieser Ankündigung ist Blizzard wahrlich eine Überraschung gelungen.

Diablo Immortal Logo

Zum eigentlich krönenden Abschluss des ersten Livestreams von der BlizzCon 2018 war Diablo an der Reihe. Jetzt im Nachhinein hätte man es sich denken können: eigentlich konnte es doch nur schief gehen. Denn schon lange vor Eröffnung der BlizzCon 2018 wurde so leidenschaftlich über Diablo diskutiert, dass Blizzard der passionierten Spielergemeinde den Wind aus den Segeln nehmen musste. Es werde kein Diablo 4 angekündigt, das musste das Unternehmen vorab kundtun.

Die Erwartungen oder Hoffnungen der Spielergemeinde senkte das jedoch nicht und so blieb am Ende der tatsächlichen Eröffnungszeremonie eine unbeschreibliche Enttäuschung. Während der Ankündigung von Diablo: Immortal war es mucksmäuschenstill in der eigentlich prall gefüllten Halle. Tausenden leidenschaftlichen Blizzard-Fans hatte es die Sprache verschlagen. Nicht vor Begeisterung, sondern weil man unweigerlich Zeuge des vermeintlichen Untergangs der Diablo-Reihe (auf dem PC) wurde. Denn mit Diablo: Immortal hat Blizzard tatsächlich ein brandneues Diablo-Spiel angekündigt. Der Haken an der Sache: Diablo: Immortal erscheint ausschließlich für Mobilgeräte, also Smartphones und Tablets. Hier stirbt ein gutes Stück Computerspielgeschichte. Diablo erschien ursprünglich am 31. Dezember 1996 für den PC, am 27. Juni 2017 kam die letzte Erweiterung für Diablo III heraus und nun wird die Diablo-Reihe fortgesetzt auf Mobilgeräten. Das ist für viele Spieler sicher eine gute Nachricht, als langjähriger Fan der Diablo-Reihe kann es einem aber nur die Sprache verschlagen. Am Ende bleibt wie so oft die Frage: Warum?