Call of Duty: Black Ops 3 - Angriff auf CS:GO? Entwickler kündigen eSport-Features an

Seit 2005 erscheint jährlich ein neues Call of Duty. Seit Jahren schon bemängeln Anhänger der Spielergemeinde fehlende Innovationen neuer Serienableger. 2015 erscheint mit Call of Duty: Black Ops 3 erstmals ein Call of Duty-Spiel, das drei Jahre lang entwickelt wurde. Statt auf die breite Spielermasse setzt Activision in diesem Jahr auf den eSport. Und will diesbezüglich zur gamescom 2015 "spannende Neuigkeiten" verkünden.

Call of Duty: Black Ops 3 - Angriff auf CS:GO? Entwickler kündigen eSport-Features an

Jahr für Jahr üben viele Spieler Kritik an der Marke Call of Duty; zu oft gebe es einen neuen Titel, der zu wenig Neues beinhalte. Die Grafik? Immer dasselbe, nicht zeitgemäß. Und trotzdem wandert Jahr für Jahr der neueste Teil von Call of Duty millionenfach über die Ladentheken weltweit. Call of Duty: Black Ops 2 aus dem Jahr 2012 zum Beispiel erzielte allein am ersten Verkaufstag einen Umsatz von sagenhaften 500 Millionen Dollar.

Nun bringt Activision in diesem Jahr Call of Duty: Black Ops 3 auf den Markt. Statt wie zuletzt auf medienwirksame Promis wie Rapper Eminem oder Schauspieler Kevin Spacey, die fleißig die Werbetrommel rühren, setzt man in diesem Jahr allem Anschein nach wieder auf spielerische Inhalte. Inhalte allerdings, die nicht für die breite Spielermasse bestimmt sind. Im Rahmen der gamescom 2015 wollen Publisher Activision und Entwicklerstudio Treyarch nämlich "spannende Neuigkeiten und Features" enthüllen, die auf eSport-Spieler zugeschnitten sind. Dafür wird man eigens eine Präsentation abhalten. Darüber hinaus werden im Rahmen des Events einige Spieler aus aller Welt Showmatches bestreiten.

Möglicherweise will man mit Call of Duty: Black Ops 3 in diesem Jahr aber auch die starke Position von Counter-Strike: Global Offensive auf Steam schwächen. Täglich spielen mehr als 500.000 Menschen CS:GO. Ob Activision diese Neuausrichtung aber auch der Zielgruppe verkaufen kann?