Crytek kündigt Homefront: The Revolution an

Die Spieleschmiede Crytek hat Homefront: The Revolution offiziell angekündigt. Der Titel erscheint 2015 für den PC sowie die PlayStation 4 und Xbox One. Homefront: The Revolution knüpft an das Szenario des Vorgängers an. Versetzt euch aber in eine offene Spielwelt.

Crytek kündigt Homefront: The Revolution an

Dass wir das letzte Mal etwas aus dem Homefront-Universum erfahren haben, ist inzwischen mehr als 18 Monate her. Damals war der Publisher THQ nur finanziell angeschlagen, aber noch nicht pleite. "Homefront 2" sollte das Kind aus dem Brunnen holen, doch wenige Monate später war THQ nicht mehr zu retten. Es folgte die Auflösung des Unternehmens, die verschiedenen Rechte wurden an unterschiedliche Publisher und Entwicklerstudios verkauft. Crytek hat in die Marke Homefront investiert und allem Anschein nach viel Arbeit in das Projekt gesteckt. Nun wagt sich die Spieleschmiede an die Öffentlichkeit und präsentiert in einem Ankündigungstrailer den neuen Homefront-Ableger Homefront: The Revolution.

 

 

Atmosphärisch knüpft Homefront: The Revolution an den Vorgänger an. In einem Jahre dauernden Prozess haben Nord- und Südkorea das Kriegsbeil begraben und sich zu einer Nation geeint. Nach und Nach zettelt das geeinte Korea Kriege an, bis die neue Supermacht letztlich die Vereinigten Staaten von Amerika angreift und über das Land herfällt. Die USA sind in der Welt von Homefront: The Revolution nur noch ein Schatten ihrer selbst, die Koreaner haben die Kontrolle übernommen.

 

Die Spielwelt: Philadelphia
Homefront: The Revolution versetzt uns in das belagerte und von der koreanischen übermacht unterdrückte Philadelphia. Die erste große Neuerung im Vergleich zum ersten Homefront-Ableger: Wir befinden uns in einer offenen Spielwelt, in der wir uns frei bewegen. Die Stadt ist in verschiedene Distrikte unterteilt. Unsere Aufgabe ist es, die Geburtsstätte der amerikanischen Unabhängigkeit nach und nach zurückzuerobern und uns gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Die Entscheidungen, welche wir im Spiel treffen, wirken sich sowohl auf die virtuelle Stadt als auch ihre Bewohner aus.

 

Im Laufe des Spiels erhalten wir "uprising points", also (wörtlich) übersetzt "Aufstands-Punkte". Diese Punkte stehen für den Fortschritt der Revolution in Philadelphia. Jegliches Tun wirkt sich darauf aus, etwa, wenn wir einen Stein auf eine überwachungskamera werfen oder einen hochrangigen Offizier der KPA ausschalten. Unsere Herangehensweise wirkt sich auf die Spielwelt aus sowie auf die Art, mit der die Leute in der Stadt auf uns reagieren. In jedem Fall aber wird die feindliche Armee uns das Leben so schwer machen wie sie nur kann.

 

Der Protagonist: Ethan Brady
Wir schlüpfen in die Rolle von Ethan Brady, einem alltäglichen Menschen ohne militärischen Hintergrund. Wir sind der Kopf einer Rebellen-Truppe und versuchen, uns bestmöglich gegen die Besatzer aufzulehnen. Der Feind aber verfügt über eine strukturierte Armee mit hervorragend ausgebildeten Soldaten sowie überlegene Technologie. Wir als Spieler hingegen müssen nehmen, was wir in der offenen Spielwelt finden können. Crafting, also das Herstellen von nützlichen Gegenständen, wird ebenfalls möglich sein.

 

Bisher zeigt die internationale Fachpresse sich begeistert von Homefront: The Revolution. Ob das an der Exklusivität liegt, als Journalist ein Spiel auszuprobieren, welches bisher nicht viele Menschen auf der Welt sehen durften, oder Homefront: The Revolution tatsächlich ein erfolgreicher Nachfolger werden wird, können wir spätestens während der E3 2014 erfahren. Wir halten euch auf dem Laufenden.