Nachklapp: Homefront-Entwickler im Gespräch mit SPIKE TV

Fasahat Salim war es, der im Rahmen der E3 2014 kurz vor der Microsoft-Pressekonferenz, ein kurzes Interview über Homefront: The Revolution gegeben hat. Wir fassen die Aussagen des Entwicklers zusammen.

Nachklapp: Homefront-Entwickler im Gespräch mit SPIKE TV

Designer im Hause Crytek, Fasahat Salim, erklärt im Gespräch mit SPIKE TV, dass Homefront: The Revolution bereits seit drei Jahren entwickelt werde. Schon damals, erklärt er, habe das Team von Crytek Gefallen an der Idee hinter Homefront gefunden. Das Szenario von Homefront: The Revolution kurz angerissen:

In Homefront: The Revolution haben sich Nord- und Südkorea zusammengeschlossen. In einem Jahre dauernden Prozess hat das geeinte Korea mehr und mehr militärische Macht errungen, bis die KPA, die Armee der Koreaner in Homefront, die USA angegriffen und besetzt haben. Wir als Spieler schlüpfen dabei in die Rolle eines unscheinbaren Protagonisten. Wir sind ein einfacher Bürger der USA, haben keine militärische Ausbildung. Wir müssen aber feststellen: Unsere Heimat ist längst nicht mehr das, was sie einmal war. Das Bekannte ist verfremdet. Plötzlich stehen wir einer Macht gegenüber, die uns in allen Belangen überlegen ist. Die KPA verfügt über hervorragend ausgebildete Soldaten, hochmoderne Technologie und über deutlich mehr Mittel als wir.

An dem Szenario haben die Entwickler von Crytek nichts verändert. Sie setzen es jedoch von Grund auf anders um als damals die Entwickler des ersten Homefronts. Homefront: The Revolution bietet eine offene Spielwelt, die ihr durch euer Handeln nachhaltig beeinflusst. Das wichtigste Element in Homefront: The Revolution ist wohl die Guerilla-Kriegsführung. Darauf geht Salim im Gespräch mit SPIKE TV immer wieder ein. Wir als Spieler sind den Besatzern unterlegen und so müssen wir kreativ werden. Es geht darum, die feindlichen Stellungen auszuspionieren, Schwachstellen auszumachen und schnell zuzuschlagen. "Hit and run" lautet da oftmals das Stichwort. Immer mit dabei: unser Smartphone. Der Spieler führt ein Handy mit, über das er seine Missionen verwaltet und mit der Kamera Feinde markiert oder interessante beziehungsweise versteckte Orte aufdeckt. Ob das Handy mehr kann und eine noch größere Rolle spielt, ist bislang nicht ersichtlich.

 

Außerdem geht Salim noch auf die Spielwelt ein und warum sie das Geschehen nach Philadelphia getragen haben. Philadelphia war schon einmal Schauplatz einer amerikanischen Revolution, außerdem wurde dort die Unabhängigkeitserklärung der USA unterzeichnet. Das gibt den Entwicklern viele Möglichkeiten, diesen historischen Hintergrund in Homefront: The Revolution zu verknüpfen. Wir Spieler werden wohl viele interessante Orte wiederekennen und die Geschichte wird sich wiederholen.

 

Wenn ihr das Interview selbst noch einmal sehen wollt, empfehlen wir euch den Link unterhalb dieser Zeilen. Springt etwa zu Minute 40. Das Interview dauert nur wenige Minuten, da es unmittelbar vor der großen Microsoft-Pressekonferenz geführt wurde. Ihr seht aber zumindest auch erste Spielszenen.