Battlefield 4 CTE - Trotz Verbesserungen: Viele Treffer gehen ins Leere

Battlefield 4 CTE - Trotz Verbesserungen: Viele Treffer gehen ins Leere

Mit dem ersten Patch der neuen Teamplay-Initiative in der Community Test Environment haben die Entwickler einen Konsolenbefehl hinzugefügt, mit dem die Spieler ein detaillierten Datenblatt auf den Monitor projizieren können, ein sogenanntes Overlay. Dieses Overlay zeigt verschiedenste Daten an, die Aufschluss geben über die Netzwerkstabilität und so letztlich helfen, den "Netcode" weiter zu verbessern. Darüber hinaus führt das Overlay die Anzahl der abgegebenen Schüsse im Laufe einer Runde an sowie die Treffer, die mir als Spieler auf dem Bildschirm angezeigt werden (Hit Cli) wie auch die Treffer, die der Server registriert (Hit Srv) und den Schaden schlussendlich an den getroffenen Spieler austeilt. Wir wollten es genau wissen und haben ein paar Runden mit dem Datenblatt im Augenwinkel gespielt. Trotz vieler Verbesserungen sind die Zahlen teilweise erschreckend.

Eine Runde Battlefield 4 mit alles
Als erstes haben wir eine Runde auf Lancang Dam gespielt und uns jedes Kriegswerkzeug gekrallt, das gerade greifbar war. Wir haben mit jeder Klasse gespielt, jedes Fahrzeug verwendet und jede Situation sind wir neu angegangen. 993 Projektile haben wir unseren Feinden um die Ohren geballert. 253 Treffer hat unser Client registriert, wurden also auf dem Bildschirm als Treffer angezeigt. Leider hat der Server den Schaden nur 140 mal tatsächlich ausgeteilt.

 

Eine Runde Battlefield 4 mit dem LAV
Da waren wir zunächst niedergeschlagen. Ein Unterschied von 113 Treffern. Ziemlich viel für einen Mehrspielershooter. Dann aber wollten wir es genau wissen. Die kommenden Runden haben wir nur mit einem LAV gespielt, einem Versorger, einem Sani, einer Schrotflinte und einem Scharfschützengewehr. Unser Test mit dem LAV zeigt: Fahrzeuge in Battlefield 4 treffen wirklich. Meistens. Gespielt haben wir eine Runde auf Hainan Resort und auch wirklich nur mit dem LAV geschossen.


Eine Runde in Battlefield 4 als Rambo
Dann haben wir uns die Uniform vom Leibe gerissen, das rote Stirnband umgebunden und jeden Munitionsgürtel um die Schulter geworfen, die wir tragen konnten. Als Versorger sind wir auf Caspian Border in die Schlacht gezogen. 673 Mal haben wir auf unsere Gegner geschossen. 119 Treffer vernahmen wir auf unserem Bildschirm, tatsächlich registriert hat der Server aber nur 74 Treffer. Ein Unterschied von fast 50 Treffern. Fast 40 Prozent der eigentlichen Treffer also gehen ins Leere.


Eine Runde Battlefield 4 mit dem Sturmgewehr
Nun, wer viel schießt, kann auch viel verfehlen. Also haben wir uns wieder in die Uniform gezwängt und gefallene Kameraden zurück ins Leben geholt. Als Sani haben wir mit dem Sturmgewehr bewaffnet eine Runde auf Dragon Pass gespielt. Tatsächlich schaut die Quote etwas besser aus. Wir haben nur 411 Schuss abgegeben. Auf dem Bildschirm wurden uns 94 Treffer angezeigt, tatsächlich verwertet hat der Server davon aber trotzdem nur 68 Treffer. Das heißt, 27,65 Prozent der Treffer versandeten im Nichts.


Eine Runde Battlefield 4 mit der Saiga
Dann haben wir den "Netcode" und die Hitdetection in Battlefield 4 genau auf die Probe gestellt und eine Runde nur mit der Saiga, also einer automatischen Schrotflinte gespielt. Im Durchschnitt wertet der Server das Betätigen des Abzuges mit neun abgegebenen Schüssen. Daher die hohe Zahl. 140 Mal wurden uns Treffer auf dem Bildschirm angezeigt. 45 Treffer hat der Server am Ende tatsächlich registriert. 67,85 Prozent der vermeintlichen Treffer wurden also nicht gewertet.


Eine Runde Battlefield 4 mit dem Scharfschützengewehr
Wenn ihr sicher sein wollt, dass euer Schuss auch wirklich einen feindlichen Pixelkrieger trifft, dann solltet ihr zum Scharfschützengewehr greifen. Dass wir hier sogar mehr Treffer auf der Clienten-Seite haben als auf der Server-Seite, liegt daran, dass Schreiberling Pascal beim Spielen versehentlich im Eifer des Gefechts ein paar LAVs mit C4 hochgejagt und so mit einem Treffer mehrere Gegner ausgeschaltet hat. Treffer mit dem Scharfschützengewehr wurden jedoch alle gewertet.