Screenshots zeigen: so blutig wird Call of Duty: Black Ops 3

Screenshots zeigen: so blutig wird Call of Duty: Black Ops 3

Wieder einmal könnte ein Ableger der Call of Duty-Reihe hierzulande für Diskussionen über Videospiele sorgen. Thema: Wie realistisch darf Entertainment sein? Einerseits dienen Videospiele der Unterhaltung. Für eine gewisse Zeit entfliehen wir den Sorgen des Alltags, tauchen ein in eine virtuelle Welt, machen den Kopf frei. Videospiele sollen daher Spaß machen. Andererseits verlangen wir aber auch stetig nach einer immer detaillierten Grafik, nach actionreichen und realistischen Szenen. ZU viel Freude darf die virtuelle Realität jedoch auch nicht machen, verschwimmen letztlich doch die Grenzen zwischen echtem Leben und Realität. Insbesondere Ego-Shooter stehen bei uns in Deutschland in Verruf, die Gewalt und das Töten zu verherrlichen.

Call of Duty Black Ops 3 Gore Effekte
Gore-Effekte in Call of Duty: Black Ops 3: Hier reißt eine Explosion einigen Kriegern die Beine weg.

Call of Duty: Black Ops 3 könnte daher für alle Kritiker der Erwachsenen-Unterhaltung ein gefundenes Fressen sein. Im Trailer der Weltpremiere von Call of Duty: Black Ops 3 fließt nämlich reichlich Blut. Mehr noch: Sogar Körperteile fliegen mehrfach durchs Bild.

Call of Duty Black Ops 3 gore effekte
Ausschnitt aus dem Reveal-Trailer: Hier zerfetzt es einem virtuellen Pixelkrieger Arme und Beine.

In mehreren Szenen ist zu sehen, wie es den virtuellen Soldaten nach einer Explosion - und davon gibt es in einem Call of Duty so einige - die Beine zerfetzt. Zwar ist das realistisch, es ist die unverblümte Abscheulichkeit des Krieges und sollte uns zu denken geben. Aber gehört das in ein Videospiel, das der Unterhaltung dienen soll und - trotz Altersbeschränkung - de facto unschwer jungen Teenagern zugänglich ist? Sicherlich eine Frage, die sich auch Activision Deutschland stellen muss. Früher oder später werden wir in Erfahrung bringen, ob Call of Duty: Black Ops 3 ungeschnitten in den deutschen Handel kommt oder nicht.